GEWALT- ODER SEXUALSTRAFTAEN IM FAMILIÄREN ODER MACHTABHÄNGIGEN UMFELD

Straftaten im familiären Umfeld - wir glauben Ihnen, hören Ihnen zu und setzen uns ein

Leider wissen wir aus Erfahrung, dass es - ungeachtet der Gründe seitens der Täter - insbesondere im familiären Umfeld zu körperlichen (physischen), psychischen oder sexuellen Übergriffen auf Kinder und Jugendliche sowie auf Ehe- oder Lebenspartner kommen kann.

Für häusliche Gewalt gibt es keinen eigenen Straftatbestand; sie kennt jedoch viele Verhaltensweisen, die strafbar sind!

 

Als Formen der häuslichen Gewalt und Misshandlungen gelten Demütigungen, Beleidigungen, Einschüchterungen und Bedrohungen. Die Bedürfnisse und Befindlichkeiten der Geschädigten werden bewusst vom Täter ignoriert. Auch  Freiheitsberaubung, Vergewaltigung, versuchte oder vollendete Tötungen zählen dazu.

 

Die Täter aus diesem sog. "familiären Nahbereich" entstammen allen Gesellschafts-, Einkommens- und Bildungsschichten sowie religiösen Gemeinschaften.
Sie sind oft

  • Eltern / Stiefeltern
  • Geschwister
  • Verwandte, wie Großeltern, Tante, Onkel
  • Personen im weiteren familiären Umfeld,
    z. B. der Lebensgefährte der Mutter, die Babysitterin

Doch auch andere Straftaten, die Körper und Seele verletzen und die sich aus machtabhängigen Verhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen ergeben, 
(z. B. im Sportverein, in der Schule, in Heimen etc.), zählen zu diesen Übergriffen.

 

Jetzt Termin anfragen ›

Bei diesen Straftaten im familiären Umfeld können wir Ihnen helfen:

Das Strafgesetzbuch regelt in seinem Besonderen Teil die "Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung"
(§§ 174 ff. StGB):

  • Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen
  • Sexueller Missbrauch von Gefangenen, behördlich Verwahrten oder Kranken und Hilfsbedürftigen in Einrichtungen
  • Sexueller Missbrauch unter Ausnutzung einer Amtsstellung
  • Sexueller Missbrauch unter Ausnutzung eines Beratungs-, Behandlungs- oder Betreuungsverhältnisses
  • Sexueller Missbrauch von Kindern (unter 14 Jahren)
  • Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern
  • Sexueller Missbrauch von Kindern mit Todesfolge
  • Sexueller Übergriff; sexuelle Nötigung; Vergewaltigung
  • Sexueller Übergriff, sexuelle Nötigung und Vergewaltigung mit Todesfolge
  • Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger
  • Sexueller Missbrauch von Jugendlichen
  • Sexuelle Belästigung

Ferner regelt es die "Straftaten gegen körperliche Unversehrtheit" (§§ 223 ff. StGB):

  • Körperverletzung
  • Gefährliche Körperverletzung
  • Misshandlung von Schutzbefohlenen
  • Schwere Körperverletzung
  • Körperverletzung mit Todesfolge
  • Körperverletzung mit Einwilligung
    (Verstoß gegen die guten Sitten)
  • Fahrlässige Körperverletzung

Erste Schritte im Falle Ihrer Bedrohung oder nach einer Gewalttat:

Droht Ihnen oder sind Sie selbst oder Ihre Kinder Opfer /  Geschädigte einer derartigen Gewalttat geworden, scheuen Sie sich nicht, Hilfe anzunehmen!

  • Schalten Sie sofort die Polizei ein (Tel.: 110)
  • Suchen Sie eine Beratungs- oder Interventionsstelle für Häusliche Gewalt auf hier noch darauf hinweisen!!!
  • Suchen Sie einen Arzt auf
  • Schalten Sie uns ein: Wir können uns für Sie ans Familiengericht wenden und eine Schutzanordnung beantragen. Dieser Antrag auf zivilrechtlichen Schutz kann für Sie kostenpflichtig sein; wir prüfen für Sie gern die Möglichkeiten auf Verfahrenskostenhilfe (VKH).

Als Fachanwälte für Familienrecht und Strafrecht arbeiten wir in diesen heiklen Fällen mit erfahrenen  Psychologen und Beratungsstellen zusammen: Wir möchten Ihnen einfühlsam, jedoch auch bestimmt den Weg zu Ihrem Recht und zu einem Neuanfang ebnen.

 

Jetzt Termin anfragen ›

Wir setzen uns für Ihre Rechte als Opfer von körperlichen oder sexuellen Gewalttaten im familiären Umfeld ein.