WIR SETZEN UNS FÜR SIE EIN: BESCHWERDE - BERUFUNG - REVISION

Ihre verlässliche und erfahrene Kanzlei in Braunschweig für Rechtsmittelverfahren

Wir legen für Sie sogenannte Rechtsmittel ein, wenn es sinnvoll erscheint. Das bedeutet, dass wir eine behördliche oder gerichtliche Entscheidung formal anfechten. Im Einzelnen sind damit eine Beschwerde, Berufung oder Revision gemeint.

Empfinden wir die Art und Weise, wie der Richter den Prozess führt, als mangelhaft, so können wir für Sie das Mittel der Beschwerde einlegen. Damit bezwecken wir, die Beschlüsse, Verfügungen oder Unterlassungen des Richters durch ein Gericht der nächsthöheren Instanz aufheben oder abändern zu lassen. Beschwerden sind i.d.R. nicht an Frist und Form gebunden, es sei denn, es handelt sich um sogenannte sofortige Beschwerden: Im Zivilprozess sind es zwei Wochen, im Strafprozess eine Woche ab Zustellung der Beschwerde, in der freiwilligen Gerichtsbarkeit (Familienrecht) ein Monat.

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Beschwerde - wir lassen in laufenden Verfahren die Entscheidungen des Gerichts vom übergeordneten prüfen.



Zivilprozess: Können sich die Beteiligten nicht einigen, ergeht ein Urteil des Gerichts - die Klage wird entweder ganz oder teilweise abgewiesen oder der Beklagte zu etwas verurteilt. Im Urteil kann eine Berufung auch bewusst zur Entscheidungsfindung vorgesehen werden oder es müssen der Partei mindestens 600 Euro Schaden entstanden sein. Die Berufung muss von einem Anwalt eingelegt werden.

 

Wichtig für Sie zu wissen:

  • Ihr Fall wird auf Basis der festgestellten Tatsachen der 1. Instanz betrachtet. Neue Beweisaufnahmen erfolgen nur im Falle der Anzweifelung dieser Tatsachen.
  • Versäumnisurteile: Wenn Sie nicht zur mündlichen Verhandlung erscheinen oder nach der Klagezustellung nicht darlegen, dass Sie sich gegen die Klage verteidigen möchten, hat das negative Folgen für Sie.
  • Für Beschlüsse des Familiengerichts gelten andere Regelungen. Das Oberlandesgericht überprüft in diesen Fällen die eingelegten Beschwerden.

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Berufung - wir fechten Urteile des Amts- oder Landgerichts bei der nächsthöheren Instanz für Sie an.



Für eine Revision - zuständig ist als Revisionsgericht der Bundesgerichtshof - ist ein Anwalt zwingend notwendig. Wir können für Sie Entscheidungen der Berufungsinstanz anfechten oder - in selteneren Fällen - auch die der ersten Instanz.

 

Wichtig für Sie zu wissen:

  • Das Berufungsgericht muss in seinem Urteil eine Revision zugelassen haben - oder
  • Der Verfahrens-Streitwert übersteigt 20.000 Euro, dann können wir die Nichtzulassung der Revision mit der sogenannten Nichtzulassungsbeschwerde anfechten. Dieser muss das Revisionsgericht statt geben ("statthafte Revision"). Der Revision muss allerdings eine Rechtsverletzung zugrunde liegen.

 

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Revision - wir fechten Urteile der Berufungsinstanz an, um das ursprüngliche Urteil aufzuheben.